26. Dezember 2017

Wie kann ich ein Burnout vermeiden?

Stress haben wir alle, aber wie viel ist eigentlich zu viel?

Zum Jahresende lohnt es sich, einen Rückblick zu wagen: Wie gestresst fühlen Sie sich? Haben Sie auch dieses Jahr wieder mehr gearbeitet, als Sie sich vorgenommen hatten? Sind Sie über Ihre eigenen Grenzen getreten, um doch noch einen Schritt weiterzugehen? Stress an sich ist eigentlich keine negative Sache, im Gegenteil, Stress macht uns leistungsfähig. Menschen, die viel erreichen und leisten, sind auch nicht unbedingt gestresst im Sinne von abgeschlagen. Deshalb muss eine Unterscheidung getroffen werden: Zwischen positivem und negativem Stress.

 

Positiver Stress ist der, der uns motiviert, der uns zur Höchstleistung bringt, der uns in Bewegung hält. Natürlich brauchen wir auch von diesem Stress immer mal eine Auszeit, also Urlaub, Pausen und Ruhephasen. Aber diese Art von Stress schadet uns meistens nicht. Negativer Stress dagegen belastet uns, weil er an unserem Wertesystem rüttelt und uns emotional überfordert. Herrscht beispielsweise an unserem Arbeitsplatz eine angespannte Stimmung, kommt es ständig zu Konflikten, die nicht geklärt werden oder fühlen wir uns nicht wertgeschätzt, führt das dazu, dass wir immer weniger Lust haben, überhaupt auf die Arbeit zu gehen. Das ist eine klassische Form von negativem Stress, denn hier sind nicht die Aufgaben, die wir zu tun haben, schlimm oder zu viel. In einem Moment, in dem wir emotional belastet sind, können uns die einfachsten Tätigkeiten schwerfallen.

 

Weil Menschen sich immer häufiger unter Druck gesetzt fühlen, erleiden viele Menschen ein Burnout. Laut DAK sind etwa 15 Krankheitstage von Arbeitnehmern auf psychische Belastungen zurückzuführen. Wer sich selbst in ein Burnout arbeitet, fällt allerdings meistens länger aus als 15 Tage. Deshalb sollten Sie sich selbst davor bewahren, indem Sie auf Ihren Körper hören. Er meldet Ihnen, wenn er an seine Grenzen kommt (indem Sie z.B. Kopfschmerzen, Magenprobleme, Rückenschmerzen bekommen).

 

Darüber hinaus möchte ich Ihnen noch vier Tipps geben, wie Sie sich selbst entlasten können.

 

Erledigen Sie Aufgaben im Team

Einzelkämpfer kommen nie weit. Ab einem bestimmten Punkt fehlen ihnen schlichtweg Kapazitäten. Lassen Sie sich von Kollegen helfen und helfen Sie Ihnen. Durch diesen Austausch wird das auch Betriebsklima ein besseres. Außerdem lasten der Druck und die Verantwortung nicht auf Ihnen allein. Und sollte einer mal absaufen, kann der andere helfend zur Seite stehen. Das stärkt das Team, aber auch Sie selbst.

 

Keine überfordernden Ziele setzen

So leicht gesagt, aber  keiner kennt Sie besser, als Sie selbst. Sie wissen schon, was Sie schaffen können und was nicht. Setzen Sie sich also keine zu hohen Ziele und gehen Sie in Verhandlung, wenn jemand (Ihr Chef zum Beispiel) zu hohe Ziele für Sie ansetzt. Ein wenig Überforderung hilft dem einen, dem anderen schadet sie ungemein. Stehen Sie für sich selbst ein und nehmen sich so negativen Druck.

 

Ungeliebte Aufgaben reduzieren

Sie müssen ständig etwas machen, was Ihre Laune in den Keller zieht? Stress entsteht auch, wenn man Aufgaben nicht macht und vor sich herschiebt, denn Sie bleiben einem und klopfen ständig Ihr schlechtes Gewissen wach. Delegieren Sie Aufgaben, die Ihnen unangenehm sind, versuchen Sie jemanden im Team zu finden, der das für Sie übernehmen kann.

 

Feste Termine ausmachen

Wer zu viel arbeitet, bringt sein Leben ins Ungleichgewicht. Jede Stunde mehr Arbeit kostet Sie Stunden der Freizeit. Sie brauchen aber die Freizeit, um wieder runterzukommen und sich zu entspannen. Machen Sie also selbst Termine mit sich aus und behandeln Sie diese, als seien es Arbeitstermine. Diese sind nicht zu verschieben und müssen fester Bestandteil Ihres Selbstmanagements werden.

 

 

 

 

Ihr Sellection To-Do für diese Woche:

 

... halten Sie sich selbst den Spiegel vor:


Wie viel Freizeit haben Sie sich in diesem Jahr gegönnt?

Wollen Sie das beibehalten oder Ihr Freizeitkontingent erhöhen?

Fühlen Sie sich gestresst?

Konnten Sie die Feiertage überhaupt richtig genießen?
Merken Sie, dass Sie ständig unter Strom sind und gar nicht mehr richtig wahrnehmen, was abseits Ihres Fokus liegt?

 

Damit Ihr Jahr 2018 burnout-frei wird, setzen Sie sich mit diesen Fragen auseinander und schauen Sie genau hin, wo Sie eine Änderung vornehmen können.

 

 

Ich wünsche Ihnen ein frohes und glückliches Jahr 2018!

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